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sportler-des-jahres.de <h4>Wissenswertes zur Wahl Sportler des Jahres


Die Anfänge der Wahl

1947 fragte sich der Journalist Kurt Dobbratz: Wer war eigentlich der beste Sportler in diesem Jahr? Zur Urteilsfindung kontaktierte er die damals wenigen Zeitungen in den vier Sektoren. Die Geburtsstunde des traditionellen Votums. Und den ersten Sieger, den Tennisbaron Gottfried von Cramm, postulierte der Wahl-Vater zum Sportler des Jahres. Erst 1957 tauchte die erste Frage nach der Mannschaft des Jahres auf, ab 1964 wiesen die Stimmscheine eine separate Kategorie der Sportlerinnen auf.



Wann wird gewählt?

Jeweils zum Jahresende erstellt die Internationale Sport-Korrespondenz (ISK) die Vorschlagslisten. Rund 3000 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, Mitglieder sämtlicher Sportredaktionen der Print- und elektronischen Medien analysieren. Leistungen, Haltung, Fairplay und Rekorde. Gut drei Wochen bis zum Einsendeschluss dauert die Feedback-Phase. Und erst anlässlich der Gala in Baden-Baden wird das Ergebnis publik – selbst für die eingeladenen Sportler gilt es als absolut top secret.



Wie wird gewählt?

Jeweils 5,4,3,2,1 Punkte für Sportler/Sportlerin und Mannschaft des Jahres.

Jan Ullrich ging einmal mit dem größten Vorsprung durchs Ziel, aber die Historie kennt auch ein einziges „totes Rennen“ (1966 bei den Frauen) und viele hauchdünne Resultate. Im ISK-Rechenbüro gehen sämtliche Stimmen ein. Früher addierten die Wahlcrew endlose Zahlenkolonnen, heute hilft der Kollege Computer, spuckt Ergebnisse bis zum Platz 95 — mit nur einem Punkt — aus.



Wer wird gewählt?

Auf den ersten Blick der/die Erfolgreichste(n). Aber die Wahl-Präambel enthält deutliche Hinweise, dass nicht allein Tore, Zentimeter und Zehntelsekunden den Ausschlag geben. „Als Maßstab gelten weder Gehalts- noch Prämienlisten. Gesucht wird mehr denn je das Vorbild, eine Persönlichkeit des Sports. Ausgesprochen erfolgreich natürlich, aber auch durch Haltung und Charakter aufgefallen“. Nicht selten reüssierten Athleten aus Randsportarten beim Sportler des Jahres. Hockeyspieler, Ruderer, Kanuten, Rodler gewannen das scheinbar ungleiche Duell gegen Repräsentanten telegener Sparten.

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Platz 1 Platz 1: Matthias Steiner

Matthias Steiner

Gewichtheber Matthias Steiner ist Olympiasieger in der Klasse über 105 kg.
3655 Punkte


Platz 2 Platz 2: Timo Boll
Timo Boll
Timo Boll war der erste deutscher Tischtennisprofi der die Nummer Eins der Weltrangliste war (Januar 2003).
2383 Punkte

Platz 3 Platz 3: Jan Frodeno
Jan Frodeno
Gewann bei den Olympischen Spielen 2008 die Goldmedaille im Triathlon.
1647 Punkte

Platz 4 Platz 4: Hinrich Romeike
Hinrich Romeike
Vielseitigkeitsreiten
1293 Punkte

Platz 5 Platz 5: Sebastian Vettel
Sebastian Vettel
Deutscher Rennfahrer und Formel-1-Pilot.

Vettel ist seit dem 14. September 2008 der bisher jüngste Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte.
1205 Punkte

Platz 6 Platz 6: Ole Bischof
Ole Bischof
Judo
792 Punkte

Platz 7 Platz 7: André Lange
André Lange
Bobfahren
791 Punkte

Platz 8 Platz 8: Fabian Hambüchen
Fabian Hambüchen
Turnen
751 Punkte

Platz 9 Platz 9: Alexander Grimm
Alexander Grimm
Kanu
600 Punkte

Platz 10 Platz 10: Dirk Nowitzki
Dirk Nowitzki
Basketball
560 Punkte

Quelle: sportler-des-jahres.de · Letzte Aktualisierung: 22.12.2008 · Alle Angaben ohne Gewähr.


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